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Profil des KIT Stahl und Leichtbau, Versuchsanstalt für Stahl, Holz und Steine

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Die Versuchsanstalt für Stahl, Holz und Steine des Karlsruher Institut für Technologie wurde 1921 gegründet und besteht aus dem KIT Stahl- und Leichtbau und dem KIT Holzbau und Baukonstruktionen. Das KIT Stahl- und Leichtbau wird von Prof. Dr.-Ing. Thomas Ummenhofer geleitet. Seit ihrer Gründung hat sich die Versuchsanstalt stets den Erfordernissen und Aufgabenstellungen von Wissenschaft und Forschung angepasst und die dabei gewonnen Forschungsergebnisse einer Nutzung durch die Praxis zugeführt. Während ihres über 90-jährigen Bestehens erlangte die Versuchsanstalt eine Spitzenposition als national und international renommierte Forschungsinstitution und Prüfanstalt sowie als leistungsstarker Partner der Industrie. Dies wird durch zahlreiche, aus ihrem Kreis hervorgegangene wissenschaftliche Veröffentlichungen und Dissertationen deutlich. Die Mitarbeit von Mitgliedern der Versuchsanstalt für Stahl, Holz und Steine in nationalen und internationalen regelgebenden Gremien und die Förderung ihrer Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durch nationale und europäische Forschungsförderungseinrichtungen, Industrie- und Privatunternehmen sowie durch Behörden unterstreicht die Qualifikation der Versuchsanstalt. Im Auftrag von privaten und öffentlichen Auftraggebern wurden zahlreiche Gutachten im Sachgebiet des Bauwesens und Anlagenbaus, zu den allgemein anerkannten Regeln der Technik, dem Stand der Wissenschaft und dem Stand der Technik erstellt.

Im bauaufsichtlichen Bereich ist die Versuchsanstalt für Stahl, Holz und Steine als Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle anerkannt und tätig.

 

Forschung

Das KIT Stahl- und Leichtbau ist auf einem sehr breiten Gebiet forschend tätig. Sowohl national als auch international bestehen enge Forschungskooperationen mit Universitäten und Industriepartnern. Die Forschungsschwerpunkte sind:

  • Schweißverbindungen hochfester Stähle
  • Stahl-Stahlgussverbindungen
  • Schweißen in kaltverformten Zonen
  • Ermüdung im Kranbau
  • Hohlprofil- und Rohrkonstruktionen
  • Offshore-Konstruktionen
  • Schalenstabilität
  • Metallleichtbau
  • Klebeverbindungen im Stahlbau
  • Einsatz der Thermografie als Zerstörungsfreie Prüfung bzw. zur Charakterisierung von Ermüdungsvorgängen
  • Monitoring (RFID, Mikrokapseln, Piezosensorik, etc.)
  • Schweißnahtnachbehandlungsmethoden
  • Dehnratenabhängige Werkstoffkennwerte von Glaswerkstoffen
  • Verhalten von geklebten Verbindungen im Glasbau bei hohen Beanspruchungsgeschwindigkeiten

 

Lehre

Im Bereich der Lehre übernimmt der Lehrstuhl für Stahl- und Leichtmetallbau im Studiengang "Bauingenieurwesen" die Ausbildung der Studierenden in den Bereichen:

  • Stahlbau
  • Stahlverbundbau
  • Leichtbau
  • Schweißtechnik
  • Stahl- und Stahlverbundbrückenbau
  • Bauwerkserhaltung im Metallbau
  • Tragwerke aus Glas
  • Seiltragwerke
  • Kunststoffbau

 

Dienstleistungen/Labor

Das KIT Stahl- und Leichtbau ist mit modernsten Meßgeräten und Prüfmaschinen ausgestattet. Die angebotenen Dienstleistungen reichen von statischen Bauteilversuchen über Ermüdungsversuche und Hochgeschwindigkeitsprüfungen bis hin zu Tragwerks- und Tragfähigkeitsuntersuchungen vor Ort. Minimal invasive Bestandsuntersuchungen, Beurteilung der Tragsicherheit sowie Überwachungen und Kontrollen sowie das Monitoring von Bauwerken gehören zu unseren Aufgabenbereichen.

Eine genaue Auflistung der der angebotenen Dienstleistungen finden sie [hier].