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Integrale und ganzheitliche Planung von Straßenbrücken auf Basis von hierarchischen Modellen (IntegBridge, P 1281)

Integrale und ganzheitliche Planung von Straßenbrücken auf Basis von hierarchischen Modellen (IntegBridge, P 1281)
Ansprechpartner:

Dr.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Tim Zinke, Dipl.-Ing. Manfred Hermann

Förderung:

FOSTA

Partner:

SSF Ingenieure AG, Prof. Schaller Umweltconsult (PSU)

Laufzeit:

2017 - 2020

Ganzheitliche Integrale Brückenplanung

Kurzbeschreibung

 

Brücken sind ein nicht wegzudenkender Bestandteil der deutschen Verkehrsinfrastruktur. Die ca. 39.000 Fernstraßenbrücken in Deutschland sind notwendig für das Funktionieren des Wirtschaftssystems. Allerdings ist das Straßenbrückenportfolio in Deutschland in einem schlechten Zustand. In den nächsten Jahren werden daher eine große Anzahl an Sanierungs- und Neubaumaßnahmen notwendig werden, um die Leistungsfähigkeit des Fernstraßennetzes zu erhalten.

 

Grundsätzliches Ziel des Forschungsprojektes ist die Entwicklung von Berechnungsalgorithmen, die in frühen Planungsphasen eine Berechnung von ökonomischen, ökologischen und volkswirtschaftlichen Auswirkungen im Lebenszyklus von Brückenbauwerken modellbasiert erlauben. Um dieses Ziel zu erreichen, ist sowohl die Integration in den Planungsablauf als auch die Anbindung an existierende Datenbanken und Datenquellen in Form von Schnittstellen sicherzustellen. Darüber hinaus sind weitere Datengrundlagen wie eine Kostendatenbank oder eine brückenspezifische ökologische Datenbank mit vorbilanzierten Bauteilen zu generieren. Hierbei wird ein Schwerpunkt auf stahlbaurelevante Konstruktionen und Details gelegt.

 

Die Umsetzung der Berechnung ist aufgrund der Vielzahl der zu berücksichtigenden Parameter und Abhängigkeiten in einer Software geplant. Hierdurch wird es erstmals für Brücken ermöglicht, einen projektspezifischen und ganzheitlichen Variantenvergleich durchzuführen. So ist beispielsweise eine Gegenüberstellung von unterschiedlichen statischen Systemen (z.B. Integralbrücke und Zweifeldbrücke), verschiedenen Ausführungsvarianten (z.B. verschiedene Korrosionsschutzsysteme) und verschiedenen Autobahnsituationen (z.B. für eine Pendlerautobahn bzw. eine Wochenendautobahn mit unterschiedlichen Verkehrsstärken) möglich. Auf diese Weise können die Leistungsfähigkeit von Stahl- und Stahlverbundkonstruktionen im Lebenszyklus berechnet und Vorteile z.B. in Form von verminderten volkswirtschaftlichen Kosten quantifiziert werden.

 

Industriepartner, Partner der Öffentlichen Hand

 

  • ArcelorMittal
  • Dillinger Hüttenwerke AG
  • Ingenieurgruppe Bauen
  • Krebs+Kiefer
  • Max Bögl
  • Harrer Ingenieure GmbH
  • Schüßler-Plan
  • DB Netz AG
  • Bundesanstalt für Straßenwesen
  • Regierungspräsidium Karlsruhe
  • Regierungspräsidium Freiburg