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Untersuchungen und Ergebnisse

 

 

 

Experimentelle Untersuchungen

Zur Verifizierung der Wirksamkeit der Hochfrequenzverfahren werden derzeit umfangreiche Ermüdungsversuche durchgeführt. Untersucht werden die Kerbdetails Stumpfnaht, aufgeschweißte Längssteife und aufgeschweißte Quersteife. Gezielte Parametervariationen sollen den Einfluss von Stahlgüte, Beanspruchungsniveaus, Blechdicke, Überlasten und Probenmaßstab belegen. Zusätzlich werden umfangreiche Messungen während der Versuche durchgeführt, die Aussagen über den Einfluss der Nachbehandlungsmethoden auf das Rissbildungsverhalten ermöglichen.

Die Ermüdungsversuche werden in servohydraulischen Prüfmaschinen und Resonanzprüfmaschinen durchgeführt.

 

 

 

 

Experimentelle Ergebnisse

Die ersten Ergebnisse der Ermüdungsversuche zeigen, dass die Ermüdungsfestigkeit durch die Nachbehandlung mit Hochfrequenzhämmerverfahren deutlich gesteigert werden kann. Erste Versuchsergebnisse zeigen, dass die Ermüdungsfestigkeit von Stumpfproben und Längssteifen aus S690 verdoppelt werden kann. Für die Stumpfprobe konnte für das UIT eine Steigerung auf die Kerbklasse 190 für das HiFIT-Verfahren auf Kerbklasse 210 nachgewiesen werden. Nach der HiFIT-behandlung traten die Brüche vermehrt im Grundmaterial auf. 

Der Rissausgangsort bei durch Kehlnähte angeschweißte beidseitige Längssteifen verlagert sich der Rissausgangsort vom Nahtübergang zur Wurzel. Hier wurde die Ermüdungsfestigkeit für beide Verfahren verdoppelt.

 

 

 

 

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