Vorbereitung der Wiederverwendung von bestimmten Bauprodukten des Holz- und Stahlbaus

  • Ansprechperson:

    Matthias Müller, M.Sc.

  • Förderung:

    MLW BW

  • Projektbeteiligte:

    KIT Holzbau und Baukonstruktionen,

    Laboratorium für Konstruktiven Ingenieurbau LKI (TUM)

  • Laufzeit:

    2022 - 2023

KIT

Problemstellung

Die Transformation zu einer Kreislaufwirtschaft ist für den Bausektor aufgrund des hohen Ressourcen- und Energieverbrauchs essentiell, um klimapolitische Ziele zu erreichen. Hierfür bieten Bauprodukte des Holz- und Stahlbaus herausragendes Potential. Schon heute wird nahezu der gesamte Stahl nach dem Rückbau eines Bauwerks in die Kreislaufwirtschaft zurückgeführt. Der Großteil wird eingeschmolzen und über die Lichtbogenroute zu neuem Stahl verarbeitet. Der Anteil der wiederverwendeten Stahlbauteile ist derzeit mit ca. 11 % noch relativ gering.

Zielsetzung

In diesem Forschungsprojekt sollen die Grundlagen gelegt werden, um Bauprodukte des Stahl- und Holzbaus nach der Dekonstruktion des Bauwerks wiederzuverwenden. Der gesamte Prozess von der Bestandsaufnahme vor dem Rückbau, über die Feststellung der Eigenschaften und Aufbereitung der Bauteile soll analysiert werden. Hieraus soll ein Vorschlag für ein baurechtliches Bewertungsverfahren entstehen, sodass in Zukunft Bauteile des Stahl- und Holzbaus in großer Menge wiederverwendet werden können.